Jeder Mensch kennt jeden über sechs Ecken. Das besagt das kleine-Welt-Phänomen. Beweisen lies sich das bisher nicht. Die neuen digitalen Möglichkeiten und deren soziale Vernetzung soll nun bei der Aufklärung dieses Phänomens helfen.

Jeder Mensch kennt jeden über sechs Ecken - das kleine-Welt-Phänomen möchte Yahoo mit Hilfe von Facebook aufklären. [Foto: spiegel.de 19.08.2011
Weltweite Vernetzung über Facebook soll bei dem Beweis helfen – Jeder kann mitmachen.
Das Experiment zur Aufklärung des kleinen-Welt-Phänomen kann natürlich nur funktionieren, wenn sich genügend Teilnehmer für das Experiment finden lassen. Bei einer Nutzerzahl bei Facebook über 750 Millionen Menschen weltweit, sollte das allerdings keine große Hürde darstellen. Da es auch für jeden selbst interessant sein könnte, wie man über welche Wege mit Menschen anderer Kontinente verbunden ist.
Ein Haken allerdings hat die Sache: Wer sich für das Experiment anmeldet macht seine Facebook-Daten im Dienste der Wissenschaft für Dritte zugänglich. Das könnte einige Interessenten abschrecken. Wer allerdings sowieso des öfteren Online-Spiele auf Facebook spielt oder sich fragwürdige Apps installiert, dem sollte die Bereitschaft seine Daten im Dienste der Wissenschaft (speziell für das kleine-Welt-Phänomen) zur Verfügung zu stellen nicht weiter stören.
Hier geht es zur Anmeldung für das kleine-Welt-Experiment.
Es wäre erfreulich wenn sich viele Menschen an dem Experiment zur Aufklärung des kleine-Welt-Phänomen beteiligen. Das kleine-Welt-Phänomen gehört sicherlich zu den bekanntesten und für uns Menschen interessantesten Rätseln dieser Welt. Sollte das Experiment gelingen, in Form eines Beweis oder Gegenbeweis, wäre allerdings etwas bewiesen: Die neuen technischen Möglichkeiten des Internets (soziale Netzwerke wie Facebook & co.) können auch wissenschaftliche Theorien, die seit Jahrzehnten ungelöst sind, aufklären und für neue wissenschaftliche Erkenntnisse sorgen.
